Solarzellen statt Atomstrom

Seit dem Atomvorfall in Fukushima hat in vielen Ländern ein Umdenken stattgefunden. Man will keinen Atomstrom mehr und auch keine weiteren atomaren Katastrophen riskieren. Deutschland macht es vor und macht eine radikale Energiewende. Die meisten Atomkraftwerke sind schon abgeschaltet und bis zum Jahr 2022 soll der Strom komplett durch erneuerbare Energien erzeugt werden.

Recycling von Baustoffen

Die Jahre haben Spuren am Eigenheim hinterlassen und es wird Zeit etwas dagegen zu tun. Egal ob bei der Renovierung, beim Bau oder beim Abriss eines Hauses, jedes Mal fallen Abfälle an. Doch wohin damit? Viele überlassen diese Aufgabe den zuständigen Baufirmen, doch was ist wenn ich als Privatperson meinen Bauschutt, Sperrmüll oder Dämmmaterial kostengünstig entsorgen will? Um der Natur nicht zu schaden ist es eine verantwortungsbewusste Entscheidung die wiederverwertbaren Materialien auf einen Recyclinghof zu bringen anstatt sie wie einige einfach am nächsten Waldrand abzulegen.

Umweltschutz und Nachhaltigkeit als Geldquelle

Umweltschutz ist heute ein großes Thema, nicht nur in Sachen Gesunderhaltung unseres Lebensraumes. Nein, auch finanziell ist der Umweltschutz gefragt, wie nie zuvor. Die Schaffung der Nachhaltigkeit von Rohstoffen und energetischen Quellen gibt es auf vielen Gebieten. Immer mehr Menschen investieren deswegen in diesen Sektor der Wirtschaft, da hier Renditen und Gewinne zu erwarten sind. Grundsätzlich ist es ratsam, in zukunftsorientierte und von Krisen verschonte Branchen zu investieren. Was den Umweltschutz anbelangt, so ist dies hier auf jeden Fall zu hundert Prozent gegeben. Doch welche Möglichkeiten hatman nun konkret, wenn man sich als privater Anleger zur Investition in nachhaltige Energiequellen entscheidet?

Mit Naturmaterialien preiswert bauen

Wer ein Haus baut, der muss einiges an Geld investieren. Doch heute soll es nicht nur irgend ein Haus sein, nein auch die Nachhaltigkeit spielt eine wesentliche Rolle bei der Planung und Umsetzung einer Wohnimmobilie. Auch im gewerblichen Bereich wird immer mehr auf die Umweltverträglichkeit gesetzt. Die Kosten sollten aber trotzdem nicht unbedingt explodieren. Viele Menschen assoziieren mit dem ökologischen Bau gleich einen immensen Aufwand an Mehrkosten. diesen muss es aber nicht geben, wenn man bestimmte Tipps befolgt.

Sparen auch bei den Heizkosten

Das Heizen und die damit verbundenen Kosten sind für viele Menschen ein großes Thema, vor allem jetzt, wenn die kalten Jahreszeiten vor der Tür stehen. Immer wieder werden von den unterschiedlichsten öffentlichen und auch privaten Stellen Ratschläge veröffentlicht, die helfen sollen, beim Heizen bares Geld zu sparen und außerdem die Umwelt zu schonen.

Startup-Gründung in der Energiebranche

Die Energiebranche boomt seit Jahren. Der Atomausstieg und ein möglicher Kohleausstieg machen neue Energiequellen dringend erforderlich. Viele Technologien sind grundsätzlich schon erprobt, trotzdem gibt es immer Verbesserungsbedarf, was Effizienz und Herstellung angeht. Im Großen und Ganzen lassen sich Unternehmen, die sich mit erneuerbarer Energie befassen, in zwei Kategorien unterteilen: Die, die sich mit der Erforschung und Entwicklung neuer Geräte beschäftigen und die, deren Aufgabe es ist, gezielt Projekte umzusetzen und etwa Solarzellen oder Windkraftanlagen zu installieren.

Effiziente Energiegewinnung mit umwelt- und klimarelevanten Gesichtspunkten

Energieerzeugung aus Abfall
Ein Referenzbeispiel für ein solches Konzept, ist das Projekt Green Gallon: Das Unternehmen Green Gallon Solutions sammelt alte Pflanzenfette und Pflanzenöle ein, um daraus hochwertigen Biodiesel zu raffinieren. Die Raffinerien befinden sich alle im Außenbereich von großen Ballungsräumen in den USA. Aktuell gibt es fünf dieser Produktionsstätten, weitere sind geplant. Der benötigte Rohstoff, also gebrauchte Pflanzenfette, die eigentlich Abfall sind und aufwendig entsorgt werden müssten, stammen von Gastronomiebetrieben wie McDonalds oder Burger King. Aber auch Hersteller von frittierten Kartoffelprodukten, Flughäfen und Hotelanlagen verkaufen ihr gebrauchtes Frittierfett an Green Gallon Solutions.

Geld sparen durch umweltfreundliche Bauweise

Die Finanzierung des eigenen Hauses ist für die meisten Leute die wohl größte finanzielle Herausforderung. In der heutigen Zeit sind sogar viele junge Familien überfordert und können sich den Traum vom Eigenheim nicht mehr erfüllen. Die Wirtschaftskrise und die damit verbundene unsichere Situation am Arbeitsplatz sind entscheidende Punkte, die dazu beitragen, warum sich viele Leute gegen den Bau des eigenen Hauses entscheiden.

Jedoch ist es nicht ratsam den Traum vom eigenen Haus von Vornherein aufzugeben, da es mittlerweile zahlreiche verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten gibt, die man zunächst nicht in Betracht zieht. Es wird empfohlen, sich im Internet ausführlich zum Thema Finanzierung Hausbau umzusehen. Hierbei entdeckt man Möglichkeiten, wie man Geld sparen kann.

Der Staat zum Beispiel unterstützt teilweise den Bau eines Hauses, sofern man gewisse Maßnahmen trifft. Zu den größten Problemen mit denen der Staat derzeit zu kämpfen hat gehört auch die Klimaerwärmung. Wer dem Land durch eine umweltfreundliche Bauweise zu Hilfe kommt, wird vom Staat finanziell subventioniert.

Dies kann man beispielsweise durch neue Heizanlagen erreichen, die wesentlich umweltfreundlicher sind als die klassischen Heizsysteme. Auch Wasser ist eine Ressource, die nicht endlos zur Verfügung steht. Aus diesem Grund unterstützt der Staat auch sanitäre Anlagen, die auf das Sparen von Wasser ausgelegt sind.

Die neuen Heizsysteme sind zwar in ihrer Anschaffung teurer, zahlen sich aber im Lauf der Jahre aus. Rechnet man die staatliche Subventionierung und die Einsparungen in Bezug auf Energie, Strom und Heizöl ein, so erweisen sich diese neuartigen Heizsysteme als durchaus rentabel.

Dies ist nur ein Beispiel, dass man verschiedene Faktoren bei der Baufinanzierung mit einbeziehen sollte. Und wem die eigene Recherche über das Internet zu unsicher oder aufwendig erscheint, der kann einen Baufinanzierungsberater heranziehen und sich über alle Möglichkeiten aufklären lassen.

Wasser in Entwicklungsländern wie Nigeria

Bei einer Reise durch Afrika unter anderem durch das Land Nigeria wird einem erst einmal klar, in was für einem Luxus alle Menschen in den modernen Industrienationen wohnen. Man kann sich oft nur schwer vorstellen, welche Lebensverhältnisse noch in einigen Teilen der Welt heutzutage vorherrschen. Um zu glauben, wie die Menschen dort leben, muss man es fast selbst einmal gesehen haben. Ansonsten ist es nur sehr schwer nachzuvollziehen, unter welchen Bedingungen sowohl Kinder als auch Erwachsene täglich leben müssen.

Was in Entwicklungsländern wie Nigeria ein großes Problem ist, ist das Wasser. Hierbei ist oft nicht einmal die nicht verfügbare Wassermenge das Problem, sondern die Reinigung des Wassers, sodass es als Trinkwasser verwendet werden kann. Einige Länder in Afrika verfügen nicht über die entsprechenden Anlagen, um das Wasser zu säubern und für die Haushalte zugängig zu machen.

Viele Krankheiten entstehen dadurch, dass das Wasser nicht sauber ist und trotzdem von den Menschen in der Nahrung aufgenommen wird. Vor allem Nigeria hat damit zu kämpfen, dass große Mengen von Erdöl im Land aufbereitet werden und für den Welthandel verfügbar gemacht werden. Daraus kann eine enorme Verseuchung von Wasser und Pflanzen resultieren, die den Zugang zu sauberem Wasser schließlich erneut erschwert.

Aus diesem Grund kann Ländern wie Nigeria oft damit geholfen werden, wenn man sich gezielt um die Versorgung der Menschen mit Trinkwasser bemüht. Spendenaktionen wurden beispielsweise ins Leben gerufen, um finanziell den Bau von Zisternen zu unterstützen. Je nachdem wie groß die jeweiligen Zisternen sind, können bis zu 1000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgt werden.

Die Ressource Wasser ist also eines der größten Probleme in den Entwicklungsländern. Vielleicht kann sich der ein- oder andere dazu überzeugen lassen, die Menschen dort zu unterstützen und Ihnen finanziell in Form von Spenden unter die Arme zu greifen.

Neues Bad? Raumgestalter!

Für uns (Evelyn, 51 Jahre und Heiner, 56 Jahre) war ganz klar: Wenn wir unser Bad renovieren, dann muss das ein Fachmann in die Hand nehmen! Wir brauchten jemanden, der sich mit Raumkonzepten auskennt. Zudem sollte er die Nachhaltigkeit bedenken. Kurzum: Unser Badezimmer sollte schön und zugleich auch wassersparend und energiesparend eingerichtet werden. Also beauftragten wir einen Raumgestalter.

Wir entschieden uns für einen Raumgestalter, der vor allem Bäder einrichtete und daher über große Erfahrung in diesem Bereich verfügte. Ihm vertrauten wir sofort. In unserem ersten Gespräch erklärten wir ihm, dass wir ein schönes, modernes Badezimmer wünschten und dass wir trotzdem nicht unsere Pflicht, Wassereinzusparen, vergessen wollten. Er informierte uns über neue Mischbatterien, mit denen der Wasserverbrauch um bis zu 30 Prozent geringer sein würde, als regulär. Begeistert sagten wir ihm zu, er solle diese doch bitte in unsere Waschtische einbauen lassen!

Das pfiffige Design bewies erneut, dass die Möglichkeit, Wasser zu sparen, nicht automatisch einen Verlust der Schönheit eines Zimmers nach sich ziehen muss. Skeptiker, die dies noch immer als Gegenargument hervorbringen, haben einfach keine Ahnung – sie sollten sich endlich einmal über die neuesten Möglichkeiten informieren!

Auch in der Gestaltung des Badezimmers näherten wir uns dem Thema Wasser und Meer an. Unsere Badewanne, das WC, die Dusche und das Waschbecken suchten wir in einem sandfarbenen Ton aus, die Wände wurden in Aquatönen gefliest – Mosaiksteinchen machten den Meereslook perfekt. An der Decke und an den Wänden bauten wir Energiesparlampen ein – es wurde viel mit indirektem Licht gearbeitet. Unsere Handtücher haben wir nun auch in diesem Farbton gekauft, damit alles aufeinander abgestimmt ist – diese tolle Idee hatte der Raumgestalter. Wir achteten beim Kauf extra auf Textilien mit dem Etikett „Textiles Vertrauen“.

Auch kauften wir eine neue Waschmaschine, um den Wasserverbrauch sowie den Stromverbrauch zu reduzieren. Wir sind uns unserer Verantwortung, Wasser zu sparen, durchaus bewusst und möchten unseren Beitrag dazu leisten, damit dies gelingen kann.